Häufig gestellte Fragen zum Asylverfahren in Österreich

In diesem Abschnitt werden häufige Fragen zum Asylverfahren in Österreich beantwortet. Er bietet einfache und verständliche Informationen zu den wichtigsten Schritten, Ihren Rechten und Pflichten sowie dazu, was Sie während des Verfahrens erwartet.

Sie können einen Asylantrag stellen, indem Sie einer Behörde (zum Beispiel der Polizei oder dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl) mitteilen, dass Sie Schutz benötigen. Sie brauchen dafür kein spezielles Formular oder eine spezielle Formulierung. Sie müssen sich in Österreich befinden, um einen Antrag zu stellen.

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Nachdem Sie Ihren Wunsch geäußert haben, gelten Sie als Antragstellerin oder Antragsteller auf internationalen Schutz. Ihr Antrag wird dann registriert, und später müssen Sie ihn formell einreichen.

Erfahren Sie mehr über die Registrierung und Einreichung.

Ja. In den meisten Fällen haben Sie das Recht, während der Prüfung Ihres Antrags in Österreich zu bleiben, solange Sie die Regeln des Verfahrens einhalten.

Erfahren Sie hier mehr über Ihre Rechte.

Ja. Sie haben das Recht auf eine kostenlose Dolmetscherin oder einen kostenlosen Dolmetscher bei wichtigen Schritten wie der Registrierung und der persönlichen Anhörung. Die Dolmetscherin oder der Dolmetscher muss neutral sein und Ihre Informationen vertraulich behandeln.

Erfahren Sie hier mehr über Ihre Rechte.

Ja. Sie können jederzeit auf eigene Kosten einen Rechtsbeistand kontaktieren. Außerdem haben Sie das Recht, um kostenlose Rechtsauskunft zu ersuchen, die Ihnen hilft, Ihre Rechte, Pflichten und das Verfahren zu verstehen.

Erfahren Sie hier mehr über Ihre Rechte.

Sie müssen mit den Behörden zusammenarbeiten, alle Termine wahrnehmen, richtige Angaben machen, vorhandene Dokumente vorlegen und Ihre Kontaktdaten aktuell halten. Außerdem müssen Sie sich während des Verfahrens in Österreich aufhalten.

Erfahren Sie hier mehr über Ihre Pflichten.

Wenn Sie nicht mit den Behörden zusammenarbeiten, Termine versäumen oder falsche Angaben machen, kann Ihr Antrag abgelehnt oder als zurückgezogen gewertet werden. Sie können auch Ihre Rechte als Antragstellerin oder Antragsteller verlieren.

Erfahren Sie hier mehr über die Folgen.

Ihre biometrischen Daten (Fingerabdrücke und Foto) werden verwendet, um Ihre Identität festzustellen und zu prüfen, ob ein anderes europäisches Land für Ihren Antrag zuständig ist. Diese Informationen werden in einem System namens Eurodac gespeichert.

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Die persönliche Anhörung ist ein zentraler Schritt, bei dem Sie ausführlich erklären, warum Sie Schutz benötigen. Die Behörden nutzen diese Informationen, um über Ihren Fall zu entscheiden. Deshalb ist es wichtig, daran teilzunehmen und die Wahrheit zu sagen.

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Wenn die Entscheidung positiv ist, können Sie in Österreich bleiben und Schutz erhalten. Wenn sie negativ ist, müssen Sie das Land verlassen, haben aber das Recht, gegen die Entscheidung vor einem Gericht Beschwerde einzulegen.

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