Negative Entscheidung

Wenn Ihr Antrag auf internationalen Schutz nicht positiv entschieden wird, erhalten Sie eine negative Entscheidung. Das bedeutet, dass Ihr Antrag abgelehnt wird und Sie Österreich verlassen müssen.

Auf dieser Seite erfahren Sie, was diese Entscheidung bedeutet und wie es weitergeht.

Was bedeutet diese Entscheidung für Sie?

Wenn die Entscheidung negativ ausfällt, werden die Gründe dafür in der Entscheidung erklärt und Sie erhalten eine Rückkehrentscheidung, die Sie verpflichtet, in Ihr Land zurückzukehren.

Wenn Sie mit der Entscheidung nicht einverstanden sind, können Sie einen Rechtsbehelf einlegen. Das bedeutet, dass ein Gericht die Entscheidung überprüfen wird. Sie können kostenlos einen Rechtsbeistand hinzuziehen, der Sie bei der Einlegung des Rechtsbehelfs unterstützt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wenn Ihr Antrag auf internationalen Schutz und der Rechtsbehelf abgelehnt werden und Sie aus anderen Gründen kein Recht haben, in dem Land zu bleiben, müssen Sie Österreich bis zu dem angegebenen Datum verlassen. Wenn Sie nicht freiwillig ausreisen, können Sie zur Rückkehr gezwungen werden.

Die Behörden bevorzugen grundsätzlich die freiwillige Ausreise, und es werden verschiedene Unterstützungsangebote bereitgestellt, um Ihnen zu helfen. Weitere Informationen zu diesen Angeboten finden Sie auf Return from Austria.

Ihre Rechte und Pflichten nach einer negativen Entscheidung

Auch nach einer negativen Entscheidung haben Sie weiterhin wichtige Rechte und Pflichten. Im Folgenden können Sie mehr über Ihre Rechte, Ihre Pflichten und die Folgen erfahren, wenn Pflichten nicht eingehalten werden.

Was passiert als Nächstes?

Nachdem Ihre negative Entscheidung rechtskräftig wird, wird von Ihnen erwartet, dass Sie Österreich verlassen.

Die Behörden fördern zunächst die freiwillige bzw. eigenständige Rückkehr und bieten Unterstützung an, um Ihnen dabei zu helfen.